Kleine Forscherfrage

Die Kleine Forscherfrage wird in der 7. Klasse bearbeitet. Das Friedrich-Ebert-Gymnasium hat damit schon seit vielen Jahren ein Projekt im Schulprogramm verankert, das die Forderung nach mehr Individualisierung ernst nimmt und konsequent umsetzt.

Was passiert, wenn die Temperatur weltweit ansteigt? Wie gefährlich sind Asteroiden für die Erde? Warum glaubten die Menschen im Mittelalter an Hexen und Zauberer?

Das sind nur einige der Fragen, denen Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen in den vergangenen Schuljahren intensiv nachgegangen sind. Die Fragen ergeben sich zum Teil aus dem Unterricht, zum Teil sind es Fragen, die die Kinder schon lange interessieren. Diesem Interesse Ausdruck zu verleihen ist das Ziel der Kleinen Forscherfrage. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei völlig frei in der Wahl ihres Themas - sie entscheiden sich für ein Fachgebiet, finden dazu eine konkrete und altersgemäße Fragestellung und suchen sind einen oder zwei Mitschüler, die dazu ebenfalls etwas herausfinden wollen. Anschließend suchen sich die Gruppen eine Lehrerin oder einen Lehrer, der die Betreuung übernimmt, die Schüler in ihrem Arbeitsprozess berät und schließlich das fertige Produkt – die schriftliche Ausarbeitung – bewertet. Wie eine solche Forscherarbeit aufgebaut ist und welche formalen und inhaltlichen Kriterien wichtig sind, lernen die Kinder ebenso wie das Recherchieren aus verschiedenen Quellen und die Zusammenarbeit im Team. Am Ende präsentieren die Gruppen „ihr“ Thema vor der Klasse, verständlich und mit Hilfe von Visualisierungsmethoden. Motivation und Freude an der Arbeit sind dabei erfahrungsgemäß groß: Die Kinder machen „ihr eigenes Ding“ in ihrem eigenen Arbeitstempo, sie erhalten regelmäßig Feedback vom Lehrer und sind am Ende Experten für ihr Thema, das sie stolz präsentieren.


Hier erhalten Sie noch weitere wichtige Informationen zur Durchführung der Forscherfrage.